Herbstferien in Frankreich

Hierbei handelt es sich nun um den mittlerweile vierten Beitrag zu meinem Schüleraustausch in Frankreich.

Auch bei uns sind die Herbstferien gekommen. In der ersten Ferienwoche bin ich mit dem Zug nach Paris gefahren und habe dort meine Familie getroffen. Dort wartete ein mehr oder weniger straffes Programm auf uns, denn wir hatten nur einen Tag Zeit. Nachdem ich schon um kurz nach vier aufgestanden bin, um den Zug nach Paris zu nehmen, traf ich um kurz nach neun meine Familie auf dem Bahnhof Gare Montparnasse. Neben dem Bahnhof wartete das gleichnamige Hochhaus Montparnasse auf uns. Ich empfinde meine Aufnahmen von dort nicht sehr gelungen, jedenfalls nur die wenigsten. Ich könnte das jetzt darauf schieben, dass ich ja durch Scheiben fotografieren musst, die Sonne sich von ihrer Schokoladenseite zeigte und vieles mehr. Aber der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass ich einfach nicht genügend mit solchen Situationen vertraut bin / war. Man merkt erst, was man hätte besser machen können, wenn es einem Leute sagen. Mittlerweile weiß ich, dass man Spiegelungen in der Scheibe unter anderem mit einem Polfilter vermeiden kann oder indem man einfach das Objektiv ganz nah an das Glas hält.

Notiz an mich selbst: Bilder (insbesondere Einzelbilder von Panoramen) immer mit ND-Filter machen – sofern sich um das Motiv eine Vielzahl an Menschen bewegt.

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Nachdem wir mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas wieder unten angelangt waren, haben wir die Buslinie für Touristen ausfindig gemacht. Nach einer recht großen Stadtrundfahrt mit dem “Open-ohne-Bus” haben wir in einem Cafe typisch deutsch Mittag gegessen – Pommes / Schnitzel. Nach dem Mittag haben wir wieder eine Bushaltestelle für Touristen gesucht, von der es direkt in Richtung Louvre ging. Weil wir für ganz Paris nur einen Tag Zeit hatten, haben wir uns den Louvre aber nur von außen angesehen.
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Wenn man schon mal in Paris ist, dann sollte man doch zumindest einmal die Notre Dame gesehen haben. Angekommen mit dem Touribus, ein paar Fotos, Zeitraffer und Panoramen gemacht und … fertig. Der späte Nachmittag begann und wir hatten noch immer keine Souvenirs, geschweige denn Postkarten gekauft (macht man ja als Touri so). Also ab in die nächst Geschäftsstraße. Ich habe 16 Postkarten gekauft! Und ehrlich gesagt, kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine geschrieben habe. Und da ich ein wenig schreibfaul bin, was Postkarten angeht, ist bislang lediglich eine von diesen 16 geschrieben (fehlt nur noch die Adresse). Nachdem sich der Tag dem Abend zuneigte, wollten wir in den nächsten Bus, um mit diesem direkt zu unserer letzen Attraktion zu kommen. Nur leider kam das alles ein wenig anders als erwartet.
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An der Bushaltestelle angekommen sahen wir das Übel. Der Samstagabendverkehr! Etwa 20, okay vielleicht auch 50 Meter war der Bus von uns entfernt – wir haben bestimmt eine halbe Stunde gewartet bis dieser an der Haltestelle eintraf. Auf Grund von Überfüllung mussten wir dann den zweiten Bus nehmen, der wieder „nur“ 20 Meter und damit 20 Minuten von uns entfernt war. Nach ca. einer Stunde rumdümpeln konnten wir ein wenig mehr als nur Schrittgeschwindigkeit fahren, aber das eigentliche Ziel Eiffelturm sollten wir nicht mit diesem Bus erreichen. Auf Grund der Verspätungen ist der Busfahrer gleich zu seinem Busbahnhof gefahren und hat uns dort alle “rausgeschmissen” – Feierabend für die Fahrer. Uns blieb nun nichts anderes übrig, als  zur nächsten Metrostation zu laufen. Hätten wir das mal gleich gemacht, denn damit waren wir innerhalb weniger Minuten beim Eiffelturm.
Den Tag darauf ging es über das Schloss von Versailles  ab nach Châtelaillon-Plage. Dort haben wir den Rest der Woche verbracht. Aber da ich zum durchschauen der Vielzahl an Bilder eine Weile benötige, kommt das in einem nächsten Beitrag. Einfach den Newsletter abonnieren (Box auf der rechten Seite, oben) und du erfährst, wann der nächste Beitrag online geht ;-).
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Jonas Oelke

Jonas Oelke

Ich bin Jonas Oelke - Der Typ hinter dem Blog. Der Blog ist meine Tobewiese, alles was mich so interessiert und worüber ich schreiben möchte kommt hier zur Sprache. Das Hauptthema ist aber die Fotografie. Mehr unter "Über mich"

2 thoughts to “Herbstferien in Frankreich”

  1. Tolle Fotos! Und ich wusste gar nicht, dass der schnellste Fahrstuhl Europas in Paris ist? Dabei war ich selbst vor kurzem noch dort. Hm.
    Hier kannst du schonmal die nächsten Trips planen: ; ) schulkalender.org

    LG, Janus

    1. Hallo Janus,

      danke dir für deinen Kommentar. Es freut mich, dass dir die Bilder gefallen.
      Ich wäre der Meinung es irgendwo gelesen zu haben, aber kann auch sein, dass es mittlerweile wieder einen schnelleren Aufzug gibt 😀 ->

      Mal sehen was ich als nächstes mache, auf jeden Fall steht Ende März die Fotoconvetion in Zingst für mich an. sonst ist (noch) nichts geplant, außer Horizonte im Juni.
      -> http://www.erlebniswelt-fotografie-zingst.de

      viele Grüße
      Jonas

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