Welches Fotopapier ist für welche Aufnahme geeignet?

Vielen Dank an rahmenversand.com – Onlineshop für Bilderrahmen, für diesen durchaus interessanten Gastbeitrag zum Thema Fotopapier. Hast auch du Lust einen Gastbeitrag auf meinem Blog zu veröffentlichen? Dann schick mir deinen Entwurf an ich@jonas-oelke.de! Ich freue mich auf deine E-Mail. 

 

Wer sich mit Fotografie beschäftigt, will sich auch gut mit allen Details auskennen. Glänzend, matt oder Seidenraster – Welches Fotopapier eignet sich für welche Aufnahme?
Es ist nicht immer leicht, das passende Papier auszuwählen.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen: Baryt- oder PE-Papier

Für Fotos in Schwarz-Weiß verwendet man bestenfalls sogenanntes PE- oder Barytpapier. Barytpapier setzt sich zusammen aus Papier, einer Schicht Baryt (Bariumsulfat) und einer lichtempfindlich versehenen Schicht. Die lichtempfindliche Schicht besteht hauptsächlich aus Gelatine und Silbersalzen. Eine unterschiedliche Zusammensetzung der lichtempfindlichen Schicht sorgt für eine variierende Bildwiedergabe: Für wärmere Töne sorgt Chlorbromsilberpapier und für kältere Bromsilberpapier.

PE-Papier setzt sich zusammen aus einer Papierschicht und Polyethylen. Im Vergleich zu Barytpapieren ist die Verarbeitungszeit enorm verkürzt, da die Schlusswässerung, ebenso wie das Trocknen, nur wenige Minuten benötigt. Vorteil der Barytpapiere gegenüber den PE-Papieren: eine extrem lange Haltbarkeit (mindestens 100 Jahre). Fazit: PE-Papier und Bartypapier sind für Schwarz-Weiß-Aufnahmen sehr gut geeignet, da sie durch die spezielle Lichtempfindlichkeit ihrer Schichten ein großes Spektrum an verschiedenen Grauabstufungen erreichen können.

Farbfotos: PE-Papier mit farbempfindlicher Beschichtung

Auch für Farbfotos wird heute gerne PE-beschichtetes Papier verwendet. Hier benötigt man allerdings entsprechendes Farbpapier, welches eine Schicht aufweist, die im Hinblick auf ihre Lichtempfindlichkeit ganz anders beschaffen ist. Durch die rot-, grün- und blauempfindliche Schicht wird nach einer Verarbeitung die Wiedergabe in einer bestimmten Komplementärfarbe, also in Cyan (Blauton), Magenta oder Gelb, ermöglicht. Durch die Wahl von PE-beschichtetem Fotopapier, das in verschiedensten Oberflächentypen erhältlich ist, ist es jedem Fotografen möglich selbst eine Struktur auswählen und somit zu entscheiden, ob sie glänzend oder matt sein soll oder ein Seidenraster zeigen wird.

Ob Glänzend, Matt oder Seidenraster: die Qualität entscheidet

Bei einem glänzenden Fotopapier ist die Oberfläche meistens glatt und zeigt scharfe Reflexe auf. Bei den matten Fotopapieren erscheint die Oberfläche relativ uneben, deswegen sind die Reflexe nicht so scharf. Die glänzenden Bilder besitzen eine besonders starke Leuchtkraft, so erscheint es. Das kann aber bei optimalen Lichtverhältnissen täuschen.

 

Das Seidenraster-Fotopapier erfüllt eine bestimmte Funktion – es ist sozusagen ein Kopierschutz. Diffuse Reflexe, welche durch ein hexagonal angeordnetes Muster entstehen, verhindern ein abscannen in 1-1-Qualität. Wenn das Foto gefällig wirken sollte, ist diese Rasterung jedoch nicht zu empfehlen, denn sie ist schon mit dem bloßen Auge zu erkennen.

Beachtet wird oftmals noch der Aspekt einer Weißfärbung – die numerische Einordnung, meist zu finden auf der Verpackung des Papieres, (ist die Zahl höher, wird das Weiß reiner).

Natürlich möchte jeder Interessent immer die besten Druckergebnisse bekommen. Also sollte er sich unbedingt nur für das qualitativ hochwertige Papier der berühmten Markenhersteller, wie Canon oder Epson entscheiden. Solche Papiersorten sind außerdem besonders genau zugeschnitten, sie haben viel weniger Verschnitt als die billigere Ware.

Unempfindlichkeit gegenüber den Fingerabdrücken

Einige Personen legen einen großen Wert auf Unempfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und auf Wischfestigkeit. Sie entscheiden sich dann vielleicht für günstigere, sogenannte Glossy-Papiere, die die Tinte nicht so wie die hochwertigen Glanz- Fotopapiere aufnehmen, aber in dieser Hinsicht gute Dienste erweisen. Wer so ein Fotopapier bevorzugt, muss daran denken, dass er unbedingt nur gelöste Tinte wählt – so kann trotz Immunität gegenüber Fingerabdrücken der gewünschte Glanzeffekt erhalten bleiben. Die gelöste Tinte (auch Dye-Tinte genannt) enthält im Gegensatz zur ungelösten Tinte Farbpartikel, die flüssig sind. Das erlaubt das Eindringen in die Papierschicht.

Diese Informationen rund um das Thema Foto, Fotopapier und dessen Wirkung, wurden zusammengestellt von rahmenversand.com – Onlineshop für Bilderrahmen.

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