Film ab: Analog fotografieren

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Um Weihnachten rum, habe ich mit meinem Opa seine alten Kameras durchgeschaut und das ein oder andere Modell “geplündert”. Mehrere Kameras im mehr oder weniger guten Zustand brachte er an und meinte: “Wenn du willst, kannst du die behalten”. So kam es, dass ich mehrere analoge Kameras bekommen habe.

 

Da mich diese Art des Fotografierens schon lange begeistert hat, nahm ich dies als Anlass, mich wieder näher damit zu beschäftigen. “Wieder” sage ich deshalb, weil ich mit 11 Jahren, als ich in den Fotokurs eingetreten bin, mit einer analogen angefangen habe. Damals zwar nur im Automatik-Modus und zum Labor schicken, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Film einlegen:

Unter den Kameras versteckte sich unter Anderem auch eine mit Mittelformat-Rollfilm oder so. Da man diese Filme nicht bei uns kaufen kann, sondern nur erheblich teurer als Kleinbildfilme über’s Internet bekommt, habe ich mich entschieden eine vollmechanische Kleinbildkamera zu bestücken – mit einem Farbfilm der schon lange bei uns im Kühlschrank lagert.

Jedoch war der Ergebnis etwas ernüchternd, da dieser Film als komplett unbelichtet aus dem Labor zurückkam! Ich vermute, dass ich den Film falsch eingelegt habe und, dass dieser dadurch nicht so weitergerollt ist, wie er es gemusst hätte. Etwas ärgerlich, da ich eigentlich ein paar schöne Weihnachtsbilder erwartet habe.

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Film RICHTIG einlegen:

Als ich in den Winterferien in Hamburg war, habe ich diese Gelegenheit genutzt um mal bei einem großen Fotofachhändler reinzuschauen – um genau zu sein “Foto Wiesenhavern”. Dort habe ich mir einen Schwarz-Weiß-Film gekauft, damit ich meinen Film auch selber entwickeln kann. Da es beim ersten Mal schief gelaufen ist mit dem Einlegen des Filmes, bat ich den Fotohändler, mir hierbei zu helfen.

Nun weiß ich auch, wie es sich anfühlen muss, wenn der Film richtig sitzt!

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Nachdem ich es nun geschafft habe, diesen Film zu belichten, wollte ich selbigen wieder zurückspulen. Das ging anfangs auch ganz gut – dachte ich zumindest. Denn in Wirklichkeit habe ich vergessen den Entsperren-Knopf zu drücken. Dabei habe ich dann ungeschickterweise den Film zerrissen.

Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit in Stralsund den Film selbst zu entwickeln, ich bin mir nicht sicher, ob Rossmann den Film so angenommen hätte. Okay, ich habe den Film nicht wirklich selber entwickelt, ich habe jemandem zugeschaut, wie er die Chemikalien zugibt, aber vielleicht kann ich diese Schritt beim nächsten Mal auch selber durchführen 😉

Nachdem wir uns immer gequält haben, die Kamera zu öffnen und schließen, habe ich nun auch das Rad gefunden mit dem man die Rückseite ganz leicht abbekommt.

Da unser Scanner die negative nur mit etwas mehr als 1 Bit scannen wollte, habe ich die Negative an die Fensterscheibe geklebt, damit ich sie abfotografieren kann:

Aber du musst zugeben, die Bilder sehen alle samt so aus, als wenn sie aus dem letzten Jahrhundert stammen, oder?

Ich bin gespannt, wie der nächste Film wird …

 

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Die Online-Galerie für Faule

2015-04_02_Online_Galerie_für_Faule_headerWer meine Facebook-Seite verfolgt, der wird bemerkt haben, dass ich vor kurzem ein Creative-Cloud-Abo gewonnen habe. Nachdem ich kurz mit Lightroom im Web rumgespielt habe, kam mir der Gedanke, dass ich diese Galerie auch auf meinem Blog einblenden könnte, um somit den Aufwand der Galerie auf ein Minimum  zu beschränken – nämlich ausschließlich das Hinzufügen in die Sammlung.

Nachdem die Sammlung online war, habe ich diese mit einem Link geteilt und somit öffentlich gemacht. Durch ein paar Vorkenntnisse in HTML kam mir schnell der Gedanke, das mit einem iFrame zu lösen. Das würde dann so aussehen:

<iframe src=”Link zur Galerie” style=”…”></iframe>

…vielleicht nicht die beste Variante, aber ich hatte gehofft, dass es auf Anhieb funktionieren würde. Dem war leider nicht so … nach ein bisschen Recherche stellte ich fest, dass es noch eine zweite Möglichkeit gibt, dieses mit HTML zu realisieren:

<object data=”Link zur Galerie”></object>

So langsam kam mir der Gedanke, dass Adobe gar nicht will, dass ich die Galerie auf meinem Blog einbinden kann, jedoch unternahm ich dennoch den Versuch, dieses Vorhaben mittels PHP zu realisieren. Da normalerweise in einem Blogbeitrag keine PHP-Befehle ausgeführt werden können, musste ich dafür erst noch ein Plugin installieren: Allow PHP in Posts and Pages

Auch dies war zum Scheitern verdammt … entweder habe ich nicht die nötigen Kenntnisse gehabt oder es ging wirklich nicht – ich tippe auf Ersteres 😉

Da ich aber trotzdem dieses Problem lösen wollte, habe ich weiter recherchiert. Es gibt ein Plugin namens Lazyest Gallery, eigentlich doch wie für mich gemacht. Doch dann las ich folgendes:

Let’s assume you’re hosting your WordPress on a Linux server, because you’re a clear-thinking person – “The Lazy Man’s WordPress Photo Gallery with Dropbox”, http://bit.ly/1DHaoSf

Ich bin leider keine clear-thinking person, deshalb kann ich auf meinem Server leider keine Dropbox installieren – es wäre ja zu schön um war zu sein 😀

Irgendwann beschlich mich das Gefühl, dass es doch bestimmt auch möglich sein muss, Flickr-Galerien in WordPress zu integrieren. Denn für Flickr gibt es ein sehr cooles Upload-Tool, welches glaube ich sogar schon in Lightroom vorinstalliert ist. Gesucht gefunden! Das Plugin heißt Flickr Album Gallery … Ca. 2-3 Stunden vergingen, die ich eigentlich produktiv damit verbringen wollte, das Plugin zum Laufen zu bringen. Jedoch musste ich, aufgrund einer technischen Störung, mein Vorhaben ein wenig verschieben. Nachdem ich wie hier und hier beschrieben, mein API-Key sowie meine Galerie-ID rausgefunden habe, ging alles sehr einfach. Jedoch sollten zuerst in Lightroom die Alben, dort Fotosätze genannt, angelegt werden, denn ansonsten werden die verschiedenen Alben in Lightroom nicht sichtbar.

Nun kann der Bereich “Meine Galerie” ganz bequem von Lightroom aus verwaltet werden und ich muss mich nie wieder damit quälen, die Bilder zu exportieren, hochzuladen und in die Galerie einzupflegen 🙂 Wie handhabst du das mit er Aktualität deiner Online-Galerie? Schreibe doch einen kurzen Kommentar …

 

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Foto-Convention “Fit-For-Future” in Zingst

20150327_46795-Bearbeitet PanoramaFit-For-Future war das Motto der Foto-Convention in Zingst. Am 27. und 28. März konnte ich eine Menge Eindrücke mitnehmen und ich denke, ich habe dabei viel gelernt. Einen kleinen Überblick über das Programm gibt dir dieses Video von der Erlebniswelt Fotografie Zingst:

Als wäre das Programm nicht schon genial, war ich in Absprache mit dem Veranstalter für die Dokumentation der beiden Tage zuständig – im Tausch gegen das Ticket. Es war eine tolle Erfahrung, ein Event in der Größe fotografisch zu begleiten – nochmal ein großes Danke an die Erlebniswelt Fotografie Zingst, welche mir dieses Erlebnis ermöglichte.

 

Eigentlich darf ich als Olympus-Fanboy nicht sagen, dass ich eine andere Kamera ausprobiert habe – aber irgendwo möchte ich auch gerne objektiv bleiben. Daher gebe ich zu, dass ich es mir am Samstag nicht verkneifen konnte, eine Nikon D4s auszuleihen. Nachdem ich zwei Vorträge nur mit der Kamera und verschiedenen lichtstarken Optiken fotografiert habe, kann ich sagen, dass das Rauschverhalten an der Kamera äußerst genial ist – sorry Olympus, da kannst du leider (noch) nicht mithalten. Jedoch ist die Kamera im Vergleich zu einer Systemkamera von Olympus extrem laut und extrem schwer – damit wäre ich ungern das ganze Wochenende unterwegs gewesen

Das ganze Event wurde Samstagabend traditionell mit dem “Lichtertanz der Elemente” beendet. Das war wieder ein großes Spektakel, welches sich wirklich gelohnt hat anzuschauen.

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© Oliver Elsner

Wer demnächst in Zingst ist, dem würde ich unbedingt raten, mal im Max Hünten Haus vorbeizuschauen. Dort ist die Ausstellung Bilderzyklus »Lichtertanz« zu sehen mit Fotografien von Reinhard Wagner, Eric Scheuermann, Michael Guthmann und mir -> Weitere Informationen unter www.erlebniswelt-fotografie-zingst.de

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