Über den Unordnungszyklus und das dynamisches Chaos

„Pack alles wieder dahin, wo du es her hast, wenn du aufhörst es zu benutzen“ – bekommt man zu hören, wenn man sich mal wieder in seiner Unordnung begraben hat. Aber dabei ist ein gewisses Maß an Unordnung gesund! Ich kann zwar keine Studien vorweisen, die das belegen, aber das sagt mir zumindest mein Gefühl.

Letztens habe ich mit meinen Eltern mal wieder darüber diskutiert, dass ich jetzt nicht mein Zimmer aufräumen möchte. Dabei habe ich folgenden Erkenntnis erlagt:

„Unordnung ist nichts statisches, es ist nicht einfach da, sondern es bewegt sich. Unordnung ist dynamisch.“

Bei mir durchläuft fast alles den folgende Unordnungszyklus :

Unordnungszyklus

Im Prinzip ganz einfach: alles was ich irgendwann nicht wieder dahin gestellt habe, wo es ursprünglich mal stand, fliegt durch diesen dynamischen Prozess und kommt da erst wieder raus, wenn ich es an einen anderen Ort stelle.

Und genau hier liegt der Knackpunkt: Wenn alles im Zimmer immer so bleibt wie es ist, gewöhnt sich unser Gehirn dran und es wird langweilig. Damit wir hier für mehr Kreativität sorgen können, darf man ruhig ein bisschen „dynamisches Chaos“ zulassen.

Eben frei nach dem Motto „Das ist keine Unordnung – hier liegen überall Ideen rum“

Das ist natürlich kein Freifahrtschein alles irgendwo liegen zu lassen, aber am Ende ist es ja euer Ding.

In dem Sinne: Es ist nicht weiter schlimm, wenn es mal ein bisschen chaotisch aussieht – das ist ein Zeichen von Leben!

Jonas Oelke

Jonas Oelke

Ich bin Jonas Oelke - Der Typ hinter dem Blog. Der Blog ist meine Tobewiese, alles was mich so interessiert und worüber ich schreiben möchte kommt hier zur Sprache. Das Hauptthema ist aber die Fotografie. Mehr unter "Über mich"

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