Warum die letzte Woche so einmalig war:

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In der letzten Woche ist viel passiert, unglaublich viel. Es begann alles damit, dass unsere Deutschlehrerin mich fragte, ob ich sie nicht während der Projektwoche technisch und mit Know-How unterstützen kann, weil dieser Kurs sich zum Ziel gemacht hat, Kurzfilme zu drehen – na klar kann ich das. Als ich dann die ausgehängten Projekte begutachtet habe, stand auf einem Plakat groß „Wunschkind“.

Kurz vor beginn der Projektwoche wurde mir erst klar, dass die Teilnehmer in dem Kurs auch Babysimulatoren bekommen. „Es wäre doch sicher spannend, die mal dabei zu filmen, wie sie sich um die Babys kümmern“, war mein Gedanke, der anschließend folgte. Die Idee, diesen Kurs dokumentarisch zu begleiten, war geboren. Danach alles mit den Kursleitern abgesprochen – läuft!.

Nach einer kleinen Einführungs- und Vorstellungsrunde des Projektkurses, haben sich schnell die arbeitenden Teams zusammengefunden. Interessanterweise sammelten sich alle, die schon Erfahrungen im Foto & Video Bereich haben an einem Tisch zusammen – dass es vielleicht förderlicher für die Ergebnisse der anderen Gruppen gewesen wäre, diese Leute aufzuteilen, ist zum Glück niemandem aufgefallen ;-).

Als ich zu Beginn meinen Gruppenmitgliedern von meinem nebenläufigen Projekt, den Kurs „Wunschkind“ zu dokumentieren ,berichtete, war schnell klar, dass ich das nicht alleine bewältigen kann und muss.

Zurückblickend haben wir jedoch einen entscheidenden Fehler gemacht: Wir haben kein Storyboard erstellt. In Zukunft würde ich bei jedem Projekt ein Storyboard erstellen. Das führte einfach dazu, dass wir wild durcheinander Interviews von Passanten sowie Mamas und Papas auf Zeit gedreht haben, ohne einen Plan zu haben, was wir überhaupt später brauchen. Etwa nach 2,5 Tagen kam uns dann der Blitzgedanke, dass es doch besser wäre, wenn wir unsere Energie nicht in zwei Projekte (also Wunschkind-Doku und Kurzfilm-Typisch) stecken, sondern uns auf ein Projekt beschränken, das dann auch ein bisschen umfangreicher werden darf. Nach kurzem Brainstorming war die Idee, dass wir ganz easy damit starten, Passanten zu fragen „Was ist für Sie ein Vorurteil?“ – „Sind Ihnen Vorurteile bewusst“ und weitere Ansprachen zu aktuellen Themen und im Anschluss zum Thema „Typisch Teenie-Mütter“ switchen, und dort dann den Wunschkindkurs einbauen. Soweit zu unserem Plan.

Das erklärt aber noch nicht, warum diese Projektwoche so unglaublich für mich war. Normalerweise herrscht an unserer Schule striktes Handyverbot, doch in dieser Woche schien das wie aufgelöst – fast niemand hat auch nur ein Muks von sich gegeben, als der ganze Kurs die Handys draussen hatte. Natürlich nur, um damit zu arbeiten 😉

Aber das war nur eine Seite der Medaille. Weiterhin war es ein tolles Gefühl mit anzusehen, wie wir jeden Tag etwas mehr geschafft haben und wie wir selbst dazu beigetragen haben, ein Projekt wachsen zu lassen und am Ende zu vollenden. Das Tolle an meiner Gruppe war, dadurch, dass jeder schon Kenntnisse mitgebracht hat, konnten wir uns alle aufeinander verlassen. Wir konnten gemeinsam Ideen einbringen und diskutieren und haben das wirklich alleine geschafft. Um damit mal zum Thema Klischees zu kommen bedeutet das, dass wir damit das Klischee „Jugendliche sind faul, nicht ehrgeizig und bringen nichts zu Ende“ widerlegt haben.

Wir haben unglaublich viel gelacht und hatten verdammt viel Spaß, beim Drehen – was man auch den Outtakes ansieht. Leute: Wir waren ein geiles Team!

Selten habe ich mich so wenig auf Freitag gefreut, wie in dieser Woche. Aber nicht nur der Spaß hat diese Woche besonders gemacht, sondern auch die Erfahrungen. Wir haben voneinander viel gelernt und nach dieser Woche habe ich das Gefühl, unglaublich viele Erfahrungen gemacht zu haben. Schade, dass diese Woche nun schon vorbei ist.

Jonas Oelke

Jonas Oelke

Ich bin Jonas Oelke - Der Typ hinter dem Blog. Der Blog ist meine Tobewiese, alles was mich so interessiert und worüber ich schreiben möchte kommt hier zur Sprache. Das Hauptthema ist aber die Fotografie. Mehr unter "Über mich"

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