Warum ich einen Blog betreibe!

Warum_ich_einen_Blog_betriebe

Ich verfolge derzeit auch einen Marketing Blog und mir ist aufgefallen, dass meine Motivation eine grundlegend andere ist als die, die ich angeblich für einen erfolgreichen Blog bräuchte.

Blog oder Blog-Business?

Vielleicht ist der Ausdruck Blog nicht ganz richtig, denn auf dem Affenblog ist immer von einem Blog-Business die Rede.

In erster Linie schreibe ich diesen Blog nicht für dich, sondern für mich. Hoffentlich bist du jetzt nicht böse, aber der Blog soll nicht nur dir sondern auch mir als Wissensdatenbank dienen.

Das kommt daher, dass man als Fotograf viele Phasen durchläuft und in genau diesen sammelst du die meisten Erfahrungen rund um das Thema. Das Problem ist, wenn du durch die Phase durch bist, kann es vorkommen, dass du dich eine längere Zeit nicht mehr mit diesem Thema beschäftigst. Logischerweise vergisst du dann auch einiges. Und genau an dieser Stelle soll mich mein Blog unterstützen. Ich schreibe meine Erfahrungen, die ich in meinen Phasen  sammle, auf damit ich mich später wieder erinnern kann, wie das eigentlich so funktioniert.
Das Affenblog schreibt aber, dass ich den Blog für dich schreiben muss, damit er erfolgreich wird. So gesehen ist es natürlich absurd, dass ich diesen überhaupt verfolge, aber wenn ich nun schon alles aufschreibe, warum dann nicht dafür sorgen, dass auch andere Menschen davon profitieren können ;-).
Entweder es finden sich Menschen, die meinen Blog interessant finden oder ich schreib eben für mich alleine – was natürlich weniger motivierend ist.

Und wo soll’s später lang gehen?

Schon öfter habe ich mir Gedanken gemacht, was ich später beruflich werden möchte. Lustigerweise ist es nicht Fotograf. Ich würde gerne ein duales Studium als Wirtschaftsinformatiker machen. Gleichzeitig wünsche ich mir aber, dass dieser Blog irgendwann immer mehr Menschen erreicht, ihnen bei ihren Problemen hilft und ich damit vielleicht ein zweites Standbein aufbauen kann. Aber bis es soweit kommt, kann es noch ein Weilchen dauern, oder es kommt auch nie so – das werden wir dann sehen.
Ich habe auch großes Interesse für Computer und Informatik entwickelt, deshalb arbeite ich auch viel im Background. Mir ist bei einigen Blogs aufgefallen, dass dort das erst beste Design genommen wird und dann geht’s auch schon los. “Content is king” – das mag in gewisser Weise stimmen, aber ich bin der Ansicht, dass ich meinen Blog auch selber gerne besuchen muss, damit sich überhaupt ein paar Menschen finden die sich länger als ein paar Sekunden hier aufhalten. Daher investiere ich nicht nur Zeit in die Texte die du hier liest, sondern auch in ein hübsches Design (selbst das finden eines hübschen und modernen und zugleich kostenlosen Theme nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch), in das Suchen von Plugins welche u.A. die Performance steigern und manche die eine hübsche Galerie zeigen, dann gibt’s noch wieder andere die machen so eine hübsche Lightbox, wenn du auf Bilder klickst und dann arbeite ich ebenfalls an Projekten die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, darunter auch ein eBook :-).

Noch mehr Gründe zu bloggen:

Es gibt aber noch ein paar mehr Gründe warum ich blogge, einer davon ist Spaß.

Es macht mir Spaß Blogtexte zu schreiben: Ich kann schreiben, was ich will, es findet keine Zensur und auch keine Bewertung statt. Es ist nicht notwendig, dass ich ein Buch oder einen anderen längeren Text über ein Thema lesen muss, was mich sowieso nicht interessiert, so wie in der Schule. Genauso habe ich Spaß daran, dieses Blog zu betreiben, mit all seinen Hintergrundarbeiten die ich vorhin schon einmal angerissen habe.

Positiver Nebeneffekt ist auch, dass sich meine Schrift verbessert. Nicht die Handschrift, die kann man immer noch nicht lesen, aber das viele Schreiben übt. Ich erinnere mich noch an die ersten Beiträge. Jedes Mal, wenn ich einen Korrektur gelesen habe, veränderte ich Unmengen an Satzstellungen oder Wörter, weil mir das nicht so gefiel. Das ist jetzt anders, vielleicht bin ich auch einfach selbstbewusster geworden, aber ich denke trotzdem, dass das viele Schreiben meinen Noten im Deutschunterricht nicht schaden wird.

Fazit

Auch wenn dieGrundmotivation eine andere ist, so freue ich mich trotzdem über jeden, der sich dafür interessiert, was ich schreibe – denn das motiviert zusätzlich. Also, wenn du mich ein wenig unterstützen willst, würde ich mich freuen, wenn du dich für den Newsletter anmelden würdest oder einfach einen kleinen Kommentar hinterlässt.Bist du selber Blogger? Schreib mir ein bisschen was über deine Motivation, warum du bloggst und lass auf jeden Fall den Link da – auch wenn dein Blog überhaupt nicht themenverwandt zu meinem ist, ich freu mich immer neue und spannende Blogs zu entdecken 🙂
Jonas Oelke

Jonas Oelke

Ich bin Jonas Oelke - Der Typ hinter dem Blog. Der Blog ist meine Tobewiese, alles was mich so interessiert und worüber ich schreiben möchte kommt hier zur Sprache. Das Hauptthema ist aber die Fotografie. Mehr unter "Über mich"

7 Kommentare zu “Warum ich einen Blog betreibe!

  1. Hallo Jonas, ein wirklich sehr gelungener Artikel! Dass du fotografieren kannst, weiß ich ja, aber ich mag auch deine Art zu schreiben und werde dich diesbezüglich künftig gerne ‘verfolgen’.
    Ich blogge auch (in sehr kleinem Rahmen). Irgendwann hatte ich festgestellt, dass ein paar Worte zu den passenden Fotos abwechslungsreich und unterhaltsam sind (jedenfalls für mich als Schreiber), und so sind die ersten Artikel entstanden: http://www.violahermann.de
    Ich wünsche dir viel Erfolg, bei all dem, was du vorhast! VG Viola

    1. Hallo Viola,

      Vielen Dank für deinen positiven Kommentar – das freut mich 😉
      Ich hatte mir deinen Blog auch schon vorher angeschaut und find es toll, wie du mit deinen Beiträgen die Geschichten hinter den Bildern für Betrachter aufschlüsselst.

      Viele Grüße
      Jonas

  2. Hallo,
    ich blogge, weil ich mich für das “alte Wissen” in Bezug auf die Natur interessiere und meine Erkenntnisse mit anderen teilen möchte. Weiterhin, weil mir das Schreiben Spaß macht. Und außerdem, weil ich andere dazu bewegen möchte, aktiv zu werden und nicht ständig zu konsumieren. Etwas selbst herstellen ist einfach sinnstiftend und macht zufrieden.
    VG Michaela

  3. Hi Jonas,

    ich kann deine Motivation gut verstehen. Auch ich betreibe meinen Blog hauptsächlich für mich, natürlich in der Hoffnung, dass sich auch andere dorthin verirren.
    Von Zeit zu Zeit verspüre ich so einen inneren Drang meine Gefühle und Gedanken in Verbindung mit Fotografie zu “Papier” zu bringen. Es ist also eher ein öffentliches Fototagebuch, das ich vor allem nutze, um mir eine damalige Situation wieder ins Gedächtnis zu rufen.
    Einen weiteren positiven Nebeneffekt kann ich auch nur bestätigen: Schreiben hilft einem sich besser in Worte zu fassen. Leider kam das bei mir erst alles nach der Schulzeit, aber besser als nie. 😉

    Liebe Grüße aus dem sehr nahen Greifswald! 🙂

    1. Hallo Isabel,

      danke für deinen Kommentar. Bis jetzt spiegeln sich die Auswirkungen des “positiven Nebeneffekts” leider nicht in meinen Deutsch Noten wieder. Ich merke nur, dass mir das Schreiben von Blogartikeln leichter von der Hand läuft als früher. Ich hab mal auf deinen Blog geschaut – sieht interessant aus. Bist auch mit analogen Cams unterwegs? Dann schau doch mal auf die Zusammenfassung meiner Missgeschicke damit: http://jonas-oelke.de/2015/04/film-ab-analog-fotografieren/ 😀

      viele Grüße
      Jonas

      PS: Ich glaube die stellt sich nach GMT+0 …

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