Eine Sammlung an Presets

 Hast du noch keine Ahnung was Presets sind, was sie dir nützen und wie du damit deinen Workflow beschleunigst? Dann schau lieber erst mal hier vorbei ;-).

Dieser Beitrag soll eine kleine Preset-Sammlung darstellen, in dem ich meine verwendeten Presets erkläre und zu einem Download verlinke.

Presets aus der DOCMA

DOCMA 300 looks/h

Dieses Preset-Set ist zu umfangreich, um auf jedes Preset einzeln einzugehen, daher siehst du hier nur eine Auswahl an Presets, die in dem Set enthalten sind. Hier ein Beispiel:

DOCMA-V2-01K-Outdoor4-Studiolight

Auch wenn hierbei nur mit Available-Light gearbeitet wurde, machte sich das Preset für Studiolicht trotzdem gut 😀

Hinweis: zur Erklärung dieses Paketes hat Christoph Künne hier einen Comic herausgegeben

Mehr zur Verwendung dieses Systems im Beitrag “Lightroom: arbeiten mit Presets

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DOCMA-02-Def-Hochzeit-Schwarzweiss

Dieses Preset erzeugt mega coole Kontraste bei Schwarzweiss-Bildern:

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DOCMA-02-Def-Hochzeit-HarterKontrast

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Info Parrot

HDR – Black & White

Download – hier gibt’s auch weitere Bildbeispiele 😉

 

Ich werde diese Sammlung stetig ergänzen, wenn ich neue Presets entdecke und auch produktiv einsetze. 

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Kugelpanorama: So geht’s

Kugelpanoramen sind die Bilder, die einem zeigen, dass die Welt doch gar nicht so groß ist. Dort wo man sich gerade befindet entsteht ein Planet, du kannst ihn taufen wie du willst – aber alles was du mit bloßem Auge nicht erkennen kannst, gehört auch nicht zu deinem Planet. Ich möchte dir zeigen, wie du die Gedanken von “deiner” Welt verwirklichst. Ich zeige dir, was du bei der Aufnahme beachten solltest und welche Möglichkeiten du in der Postproduction hast.

Um dir deinen Planeten zu bauen, hast du zwei Möglichkeiten:

  • Such dir ein schickes Bild aus und jage es durch Photoshop
  • Such dir einen wunderbaren Standpunkt, wo du dich und deine Welt siehst, mach ein 360° Panorama und rechne das ganze zu einem Little Planet um

Die Photoshop Variante

1. Man nehme ein Bild und öffne es in Photoshop. Ich verwenden in diesem Fall PS CC 2014:

Falls die Enden deines Bildes nicht ganz übereinstimmen, spiegel dein Bild doch einfach:2014-11_04_Kugelpanorama_pic_03

  • Transformiere dein Bild auf die Hälfte der Breite
  • Dupliziere das Bild mit CMD+J (bei Windows STRG+J)
  • Ziehe das Duplikat auf die andere Hälfte
  • Falls dein Bild noch kein Smartobjekt ist, konvertiere es mit Rechtsklick auf die Ebene -> In Smartobjekt konvertieren
  • Rechtsklick auf das Duplikat -> Inhalt bearbeiten
    • Es darf nur das Duplikat als Smartobjekt vorliegen, ansonsten werden beide Ebenen gespiegelt – und das bringt nix2014-11_04_Kugelpanorama_pic_05
  • In dem darauf sich öffnenden Fenster das Bild oben unter dem Menü Bild -> Bilddrehung -> Arbeitsfläche horizontal spiegeln2014-11_04_Kugelpanorama_pic_06

2. Bevor aus deinem Bildmaterial ein Little Planet werden kann, muss alles auf das Format 1:1 skaliert werden. Das sieht zwar für den Moment etwas komisch aus, aber nur so bekommst du später ein vernünftiges Ergebnis. Gehe Dazu auf Bild -> Bildgröße und stelle dir den Wert in etwa so wie du es später benötigst, 3000×3000 Pixel reichen in den meisten Fällen vollkommen aus.

 

3. Navigiere zu Bild -> Bilddrehung -> 180°

Wenn du dein Bild nicht drehst, bekommst du ein “umgekehrtes Little Planet” – wahrscheinlich nicht das was du möchtest, aber probiere es ruhig mal aus 😉

4. Gehe zu Filter -> Verzerrungsfilter und wähle dort Polarkoordinaten aus

FERTIG! – Du hast dir ein Little Planet gezaubert

Aber das ist natürlich keine richtige Kunst und die Ergebnisse sind meistens nicht so verblüffend wie es bei einem richtigen Planeten der Fall wäre. Deshalb komme ich nun zum spannenden Teil, ein richtiges Little Planet aus einem 360° x 180° Panorama

Die Pro-Variante

Hast du schon ein Stativ? Falls ja, super 🙂 dann können wir loslegen. Falls nein, du kannst es auch ohne probieren, aber die Ergebnisse werden mit Stativ eindeutig besser, glaub mir. Ich habe schon mehrmals ohne Stativ versucht, ein Little Planet zu machen, aber die Ergebnisse waren dann eher ernüchternd.

Stell dein Stativ auf eine Position von der Du gerne ein Kugelpanorama haben möchtest. Das kann vom Prinzip her überall sein, auch in deiner Wohnung, wenn dir danach ist. Du solltest halt nur darauf achten, dass du mit der Kamera wirklich einmal komplett rum musst. Wenn also irgendetwas im Weg ist, was du nicht draufhaben willst, dann such dir entweder einen anderen Platz oder räum’s weg.

Nachdem du deine Kamera auf dem Stativ befestigt hast, gehe diese Schritt-für-Schritt Anleitung durch:

1. Drehe deine Kamera hochkant

…bei jedem Panorama das du machst!! Ich habe meine ersten Panoramen im Querformat gemacht, das hat den den Vorteil, dass du für eine Umdrehung weniger Bilder brauchst, aber du hast auch weniger auf jedem einzelnem Bild drauf. Daher wird ein Panorama welches aus Querformatbildern gemacht ist, extrem unproportional. Du hast dann ein Bild welches unglaublich breit ist, aber nur ein ganz bisschen hoch – und mal ehrlich, irgendwann ist es einfach nicht mehr schön. Wer’s trotzdem braucht, kann ja am PC noch bisschen zuschneiden.

Ebenfalls ist es für dein Panoramaprogramm besser, wenn du hochkant fotografierst. Denn bei einem Kugelpanorama musst du mehrere Reihen fotografieren und je dichter du in Richtung Himmel oder Fußboden kommst, desto weniger Überlappung ist zwischen den Einzelbildern. Bei einem Querformat kann es ganz leicht passieren, dass dann nur noch Himmel und Boden auf dem Bild sind, woher soll dann dein Stitcher wissen, wo das Bild hingehört?

2. Stelle die Kamera auf den manuellen Modus

Ich empfehle generell in diesem Modus zu fotografieren, aber warum und weshalb habe ich schon woanders erklärt. Wenn du noch Probleme mit den verschiedensten Begriffen haben solltest, oder auch gar nicht weißt, was es damit auf sich hat und wie sie sich auf das Ergebnis auswirken, schau doch mal hier vorbei:

Nachdem du nun weißt, was der manuelle Modus ist und wie man ihn bedient, kommt hier die Erklärung, warum alles andere keinen Sinn ergeben würde:

Wenn du die einzelnen Parameter der Automatik überlässt, sieht jedes Bild anders aus. Ein Panorama ist aber ein Bild und entweder dein Stitcher kommt nicht damit klar oder du hast ein Bild, welches überall verschiedene Helligkeitsabstufungen hat – mit Glück lassen sich die zwar noch wieder rausarbeiten, aber warum kompliziert wenn’s auch einfach geht?

3. Parallaxeneffekt und Nodalpunktadapter

Strecke einen Finger weit aus, einen Finger der anderen Hand hält du so, dass er ein nur ein kleines Stückchen von der Nase entfernt ist. Jetzt mach die Augen zu und richte beide Finger so aus, dass sie sich überlappen.
Wenn du wie ich beide Augen einzeln zukneifen kannst, öffne das eine Auge und schließe das andere. Falls du das nicht kannst, lass dir von jemandem ein Auge zudecken. Wie du siehst, überlappen sich die Finger jetzt nicht mehr – genau das ist der Parallaxeneffekt. Genau das gleiche Problem hat auch die Kamera, daher braucht man eigentlich einen Nodalpunktadapter.
Ich selber bin noch nicht im Besitz eines sogenannten Nodalpunktadapters. Bislang ging es eigentlich auch ohne, deshalb ist es meiner Meinung nach kein must-have für Panoramaeinsteiger. Aber jeder der Spaß an dieser Art des Fotografierens findet, sollte früher oder später nachdenken, sich so ein Ding zu holen – ich liebäugle auch schon 😉
Speziell zur Ergänzung meiner dürftigen Erklärung zu diesem Punk, habe ich am Ende des Beitrags noch ein Video vom Fotoschnack eingebunden, dort wird vieles noch ein bisschen ausführlicher erklärt. Gunther Wegner hat auf seinem Blog erklärt, was man tun kann, wenn man trotz fehlendem Nodalpunktadapter Panoramen machen will. Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, da ich noch keine Zeit gefunden habe. Früher oder später kommt sowieso so ein Teil bei mir Zuhause an 😀 … gerne könnt ihr auch eure Erfahrungen mit und ohne Nodalpunkadapter in den Kommentaren posten.

4. Die Aufnahme

Wenn du es bis hierhin geschafft hast, dann brauchst du nur noch deine Kamera nach unten drehen, einmal rum, Stückchen höher, einmal rum und das solange bis du ganz oben angekommen bist. Damit das du nachher nicht mehr das Stativ auf dem Bild hast, solltest du deine Kamera für das letzte Bild vom Stativ runter nehmen und noch ein Bild vom Untergrund machen. Wenn du damit fertig bist, hast du alle Bilder im Kasten

Post-Production

Für das Stichen der Panoramen kommt bei mir PTGui zum Einsatz. Es gibt aber auch kostenfreie Programme wie z.B. Hugin, auch Photoshop ist in der Lage Panoramen zu Stitchen, nur habe ich mit PTGui bislang die besten Erfahrungen gemacht.
2014-11_04_Kugelpanorama_pic_01Zuerst werden die Bilder in Lightroom importiert, und sofern ich die Bilder mit meinem 9mm Fisheye gemacht habe, wird die starke Verzerrung entfernt. Bislang habe ich noch von keinem Plugin gehört, welches die Übergabe der Bilder von Lightroom zu PTGui übernimmt. Daher habe ich es mir als ein Programm bei Lightroom hinterlegt, in das ich exportieren kann. Dazu öffnet ihr die Voreinstellungen von Lightroom.In dem Reiter “Externe Bearbeitung” kannst du nun ein neues Programm zum exportieren hinterlegen. Ich exportiere meine Bilder als 16 Bit TIFF, weil ich damit am wenigsten Bildinformationen verloren gehen – was förderlich für die Weiterbearbeitung des fertigen Panoramas ist.2014-11_04_Kugelpanorama_pic_02
Nachdem die Bilder nach PTGui exportiert wurden, erscheinen in dem gleichen Ordner Kopien der Originaldateien (als TIFF). Die kannst du als abgelehnt markieren (Taste X) und  nach Fertigstellung des Panoramas löschen.
In PTGui brauchst du vom Prinzip nichts weiter machen, als auf “Align images” drücken. Das Programm ist da recht zuverlässig beim Berechnen, sollte es dennoch zu Fehlern kommen, kannst du die Bilder im Panorama Editor so verschieben, wie du sie brauchst.2014-11_04_Kugelpanorama_pic_12
An dieser Stelle speichere ich mir immer einmal das fertige Panorama ab. Hierfür verwende ich die folgenden Einstellungen: TIFF – 16 Bit – LZW
Wenn ich noch einige Bearbeitungen an meinem Panorama vornehmen möchte, führe ich die jetzt durch, indem ich das gestitchte Panorama in Photoshop lade und es dort so bearbeite wie ich es gerne hätte.
Danach brauchst du nur noch auf “Little Planet” klicken und, wie schon beschrieben, abspeichern.
Ich hoffe, dass ich dir einigermaßen verständlich erklären konnte, wie du dir deinen “eigenen” Planeten erschaffst. Ich würde mich übrigens freuen, wenn du dein Ergebnis (mittels Link) in ein Kommentar postest 🙂 . Solltest du Schwierigkeiten haben, hab keine Scheu, mir eine Nachricht zu schicken. Hier kommt, wie versprochen, das Video vom Fotoschnack. Als Endergebnis kommt zwar ein “interaktives Panorama” raus, aber die Herangehensweise ist die gleiche. All jene, die kein Geld für PTGui oder Photoshop ausgeben möchten, können auf die Freeware Hugin zurückgreifen: hier wird erklärt wie’s damit geht 😉 . Falls du PanoramaStudio installiert haben solltest, auch damit kannst du ganz einfach Little Planets machen, hier wird gezeigt wie’s geht

Fotoschnack

Mehr Little Planets von mir:

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Lightroom: arbeiten mit Presets

Dieser Beitrag erweitert die Reihe Lightroom um das Themengebiet der RAW-Entwicklung und Bearbeitung mit den Presets von DOCMA in Lightroom. Eine Einführung, warum es sinnvoll ist, seine Bilder in RAW zu fotografieren, gibt es hier.

Was ist überhaupt die RAW-Entwicklung?

RAW Bilder sehen immer etwas fad und kontrastlos aus. Das hängt damit zusammen, dass bei einem JPEG die Kamera schon selber Bearbeitungen am Bild vornimmt. Daher ist die RAW-Entwicklung in dem Sinne keine richtige Bearbeitung, sondern ein wenig vergleichbar mit dem, was früher in der Dunkelkammer gemacht wurde. Es wird hierdurch lediglich ein wenig Pepp ins Bild gebracht, welchen bei JPEGs die Kamera übernimmt. Der Vorteil bei einem RAW ist aber, DU entscheidest, in welche Richtung der Pepp geht und hälst dir noch alle Möglichkeiten für weitere Bearbeitungen offen.

Mein Workflow mit den DOCMA-Presets

Die DOCMA-Presets (zum Download) sind deshalb so toll, weil sie durchdacht sind. Sie sind die einzigen, die mir bisher untergekommen sind, die sich als Paket nicht nur auf ein Foto oder eine bestimmte Richtung beschränken, sondern mit ihnen findet man zu jedem Foto die passende Kombination. Das hängt damit zusammen, dass die meisten Presets, die ich bisher ausprobiert habe, an allen Reglern rumgespielt haben, die von DOCMA sind aber schrittweise aufgebaut. So gibt es welche für Kontrast, Farbe, Bildlook, Tönung und Vignette. An einem Beispielbild werde ich zeigen, wie ich mit den Presets umgehe. (mehr …)

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Lightroom: Der Importdialog

LR_Import Kopie

In diesem Beitrag wird es darum gehen, wie ich mit Lightroom arbeite. Da dieses Thema zu umfangreich ist, um es in nur einem Beitrag unterzubringen, wird es noch ein paar mehr Beiträge zum Thema Lightroom geben. Dieser erste Teil richtet sich speziell an jene, die noch (fast) gar keine Erfahrungen mit Lightroom gemacht haben und trotzdem gerne Lightroom näher kennenlernen möchten. Ich werde hier so ziemlich alles, was der Importdialog bietet, genauer erklären. (mehr …)

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